enerMET

Heat wave hits Switzerland/interior comfort recommendations

2019-06-23, ws

☀🌡 Warning of #heat for the very next days and a few #comfort recommendations below (personal notice, feel free to redistribute): 

according to www.meteoschweiz.ch entire Switzerland will be hit by a strong heat wave (present warning valid until 2019-06-28).

⚪Maximum temperatures are likely to cross +37℃.
⚪Night temperatures won't fall below +17℃.
⚪Wind is slow (0-16 km/h, mostly E).
⚪No precipitation and air humidity is around 30-35%.

For you comfort inside buildings consider the following:

⚫switch off any electronic or electric device you don't urgently need (coffee machines, printers, etc.)
⚫open the windows of your office during night time (if there is no conflict with security aspects)
⚫close the windows not later than 07:00 a.m.
⚫make sure that the heat retention system of the air conditioning system is switched off (contact your local tech-staff)
⚫make sure that sun curtains (outside window) is closed during day time and open during night time
⚫the use of ventilators may create some sort of comfortable feeling (it cools your skin). Be aware that the engine of the fan again creates "waste heat" that may contribute to rising temperatures in your office.
⚫if your office is air conditioned place some vases filled with water. The water will evaporate thus distract heat from the surrounding air. Through the air conditioning system the water vapor (containing the "heat") is removed and the room is cooled.
⚫if your office is air conditioned or equipped with an indoor cooling ceiling don't try to reach lowest possible temperatures. You may suffer from a shock if your office is cooled down to 20 ℃ whereas outside there are temperatures close +40 ℃. It's better that you adapt your body to the outside conditions. 
⚫Note: walls (mostly made of concrete) need quite a long time to be heated. However one they are heated it's almost impossible to get rid off the undesired "heat" within short.
⚫Note: in contrast to the common opinion windows of isolated buildings (Minergie, Leed, Breeam, etc.) should be opened during night time as recommended above. That provides for efficient"de-heating" of the building. The argument that the windows of such modern buildings should not be opened refers to winterly conditions but do not apply for summer time.

More energy related data/information visit: https://enermet-data.blogspot.chhttps://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6548550875101569024

Warmes Wetter senkte 2018 den Schweizer Stromkonsum

20190615, reprint

Im Jahr 2018 konsumierten Wirtschaft und Bevölkerung in der Schweiz 1,3 Prozent weniger Elektrizität als im Vorjahr. Gegenüber dem Spitzenjahr 2010 sank der inländische Stromkonsum sogar um 3,3 Prozent. Das lässt sich aus den Daten des Bundesamtes für Energie (BFE) von Januar bis November 2018 und dem Witterungsverlauf im Dezember abschätzen. Die offiziellen Daten über das Kalenderjahr 2018 folgen voraussichtlich Ende März; sie werden diese Schätzung mit plus/minus 0,2 Prozent bestätigen. 

NACHTRAG: (hpg.) Das Bundesamt für Energie veröffentlichte heute, am 18. April, die offiziellen Zahlen: Der Stromverbrauch nahm 2018 um 1,4 Prozent ab, also 0,1 Prozent stärker, als von Infosperber vor anderthalb Monaten geschätzt (siehe Abschnitt oben). Am übrigen Inhalt dieses Artikels ändert diese Präzisierung nichts. 

Noch stärker als der Stromverbrauch sank 2018 erneut der gesamte Energiekonsum in der Schweiz; die offiziellen Zahlen dazu wird das BFE in einigen Monaten publizieren. So setzte sich der langjährige Trend, dass der Anteil der Elektrizität am gesamten Energiemix zunimmt, auch 2018 fort. Fachleute bezeichnen diese Entwicklung als Substitution von Erdöl und Erdgas durch Elektrizität. Das geschieht unter anderem durch den vermehrten Einsatz von Elektro-Wärmepumpen oder – in noch sehr geringem Mass – durch Förderung der Elektromobilität. Weiterlesen...

enerMET v1.3.8beta5 released

2019-02-03

The most recent release of enerMET (enerMET-data.ch) comprises in the version 1.3.8beta4 a number of improvements:

- call for roundshot camera for selected location
- standard stations for continents added
- blog added to enerMET page
- review of code and elimination of minor bugs
- update of the help-function
- three designs (slateBlack, WhiteStar, NightSky) are available



IMMOEM v1.0 veröffentlicht (Anwendung für Energiemanagement im kommunalen Gebäudebestand)

2018-11-18

Per 05.11.2018 wurde die Entwicklung des IMMOEM EMA - eine MS-Office-basierte Anwendung für EnergieMAnagement in kommunalem Gebäudebestand - mit Version 1.0 erfolgreich abgeschlossen. Die Anwendung besteht grundsätzlich aus 3 Bausteinen und ist flexibel erweiterbar:
  • Panel (EMpanel)
  • Datencontainer (EMdata)
  • KooK(R)-Diagramm (EMkook)
Diese Bausteine werden in der aktuellen Version um die Bausteine
  • Standortlogbücher (EMlog)
  • Energietelegramm (EMtelegramm)
ergänzt.

Das IMMOEM EMA dockt unmittelbar an das IMMOEM EMO - den darunterliegenden Energiemonitor (ein Add-on des mst-Portals) an und bezieht sämtliche Energiedaten aus diesem Monitor.

EMpanel
Auf dem Panel werden zum einen die wichtigsten Information, wie z.B.
  • Zusammenstellung Energieträger
  • Anzahl Messeinrichtungen
  • Energieverbrauch pro Portfolio
  • Zusammenstellung des Portfolio (nach Energiebezugsfläche sowie nach Anzahl und Art Objekt)
übersichtlich dargestellt. Anderseits dient das Panel als Zugriffsplattform auf a) andere Daten (via Menüleiste) bzw. b) als Steuereinheit für Simulationen und Prognosen.

EMdata
Der Datencontainer enthält den Zusammenzug a) aller Verbauchsdaten aller Standorte (Gebäude) auf Basis Monat. Ausserdem enthält der Container eine Reihe relevanter Metadaten über die erfassten Standorte, z.B. Gebäudezustand (stratus), den Anlagenzustand, Energiebezugsflächen, etc. Diese Metadaten können u.a. aus externen Anwendungen wie stratus oder SAP bezogen werden. Eine Automatisierung ist vorgesehen. Ausserdem erfolgt aus dem Datencontainer heraus der Zugriff sowohl auf die standort-spezifischen Ordner (Dokumentenablage) als auch auf die Standortlogbücher (EMlog).

EMkook
Das kook-Diagramm(R) ist eine spezielle graphische Entwicklung zur übersichtlichen Darstellung eines gesamten Gebäudeportfolios. Es stellt den Zusammenhang zwischen Gebäudezustand und Energieverbrauch graphisch dar und dient primär der Priorisierung von Effizientsteigerungs- bzw. Investitionsmassnahmen im betrachteten Gebäudebestand. Alle Daten werden aus dem Datencontainer (EMdata) bezogen.

EMlog
Die Standortlogbücher dienen als zentraler Informationsstrang für alle mit einem Gebäude befassten Kräfte innerhalb einer Immobilienunternehmung. Es werden, analog einem Ticketsystem, Aufträge erfasst, zugewiesen, terminiert und der status der Bearbeitung nachgeführt. Zwecks statistischer Auswertung werden diese Aufträge mit Schlagworten versehen. Aus den Standortlogbüchern heraus kann ebenfalls auf die standort-spezifischen Ordner (Dokumentenablage) zugegriffen werden.

EMtelegramm
Das Telegramm stellt die Synthese aus dem eines Standortes sowie seiner Energiekennzahl, ggf. weiterer wichtiger Meta-daten dar. Es ist knapp gehalten und soll z.B. Objektmanagern bei der Erstellung einer Objektstrategie helfen. In Zukunft wird das Telegramm voll automatisch erstellt und versendet.

Der IMMOEM EMA ist eine Entwicklung von Wolfram Scharnhorst, Leiter Energiemanagement Immobilien Stadt Zürich (https://www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/immobilien-bewirtschaftung/eigentuemervertretung/betriebsoptimierung.html). Die Entwicklung begann im 2016 und wurde mit Version 1.0 am 05.11.2018 abgeschlossen. Die Entwicklung wird in den kommenden Jahren über Version 1.0x, 1.y und 2.0 bis 2022 weitergehen.

http://wolframscharnhorst.blogspot.ch

Klimaszenarien CH2018: Die Schweiz erwärmt sich weiter

a reprint from ETH News, 2018-11-14

Die Schweiz wird trockener, heisser, schneeärmer und kämpft künftig mit heftigeren Niederschlägen – zu diesem Ergebnis kommen Klimaforschende von MeteoSchweiz und der ETH Zürich. Heute präsentierten sie die im Auftrag des Bundes erstellten Klimaszenarien CH2018. Sie bilden die Basis für die Anpassungsstrategie des Bundes an den Klimawandel.

Gemüsebauern bewässern die trockenen Böden, Tropennächte rauben Menschen den Schlaf und Hausbesitzer kämpfen mit Überschwemmungen. Eine Zukunft, die gemäss den Resultaten der Klimaszenarien bei ungebremstem Klimawandel absehbar ist. Bereits heute ist es wärmer als früher in unserem Land. «Wir müssen uns auf die Klimaveränderungen einstellen und uns anpassen», weiss Andreas Fischer, Projektleiter der Klimaszenarien CH2018 bei MeteoSchweiz.

Künftig noch höhere Temperaturen
Die neuen Szenarien bestätigen und erweitern das bisher bekannte Bild des Klimawandels. Sie zeigen vier Hauptveränderungen, die das Klima ohne verstärkten weltweiten Klimaschutz in der Schweiz Mitte Jahrhundert prägen:

1. Trockene Sommer
Die mittlere Regenmenge nimmt im Sommer langfristig ab, während die Verdunstung mit steigender Temperatur zunimmt. Entsprechend werden die Böden trockener. Die bodennahe Lufttemperatur steigt im Durchschnitt der Sommermonate Juni bis August um 2,5 - 4,5°C im Vergleich zu heute. Gleichzeitig fällt bis zu einem Viertel weniger Regen. Die längste Trockenperiode ohne Niederschlag kann so im Sommer knapp drei Wochen dauern.

2. Mehr Hitzetage
Die Höchsttemperaturen steigen erheblich stärker als die Durchschnittstemperaturen. An den heissesten Tagen im Sommer wird es 2 - 5,5°C wärmer als heute. Hitzesommer wie in den Rekordjahren 2003 und 2018 können so zur Norm werden. Hitzewellen werden häufiger und extremer. Dabei ist die Hitzebelastung in tief gelegenen städtischen Gebieten am grössten.

3. Heftige Niederschläge
Einzelne Starkniederschläge werden in Zukunft häufiger und intensiver ausfallen als heute. Der stärkste Niederschlagstag des Jahres wird durchschnittlich etwa 10% mehr Regen bringen.

4. Schneearme Winter
Die Winter werden deutlich wärmer als heute, möglich ist ein Temperaturanstieg von 2 - 3,5°C. Es fällt mehr Niederschlag – nicht in Form von Schnee, sondern aufgrund der höheren Temperaturen eher in Form von Regen. Schnee wird seltener und weniger. Die erwartete Schneebedeckung in tiefen Lagen ist nur noch etwa halb so gross wie heute. Die winterliche Nullgradgrenze klettert von heute 850 auf bis 1500 m ü. M. Entsprechend stark schrumpfen die schneereichen Gebiete der Schweiz.

Klimazukunft verlangt nach Anpassung

Die Klimaszenarien CH2018 basieren auf den neusten Klimamodellen und erlauben den bisher genausten Blick in die Klimazukunft der Schweiz. Die Forschenden berechneten das Schweizer Klima für die nächsten hundert Jahre und betrachteten dabei neben möglichen Entwicklungen ohne zusätzlichen Klimaschutz auch ein IPCC-Szenario mit Schutzmassnahmen, welche den globalen Temperaturanstieg auf 2°C gegenüber dem vorindustriellen Zustand begrenzen. Weiterlesen ...

Clean Energy Funds Target Growing Demand for Renewable Energy

a reprint from triplepundit, 2018-10-25

Renewable energy funds are on the rise, seeking to match profits with a commitment to sustainability. These funds invest not only in generators of solar and wind power and their suppliers, but also in manufacturers of LED light bulbs, electric cars and automobile batteries.
Stock mutual funds and exchange-traded funds (ETFs) are jumping on the bandwagon—from big players like Fidelity Investments and its Select Environment and Alternative Energy Portfolio to smaller ones that have been at it for decades, such as the New Alternatives Fund.
The fact that major companies like Facebook, with its pledge to power global operations with 100 percent renewable energy by 2020, are going in big for renewables sweetens the financial prospect for investors.

Electricity sector leads the way in renewable energy investment

According to the International Energy Agency’s latest market forecast, renewables will continue their expansion in the next five years, covering 40 percent of global energy consumption growth. Their use continues to increase most rapidly in the electricity sector, and will account for almost a third of total world electricity generation in 2023.
As such, large utilities like NextEra Energy and MidAmerican Energy are making huge investments in renewables. James L. Robo, CEO of NextEra Energy, one of the country’s largest power generators, predicted that solar and wind power will be cheaper than coal or nuclear generation by the beginning of the next decade. MidAmerican Energy, the majority of which is owned by billionaire investor Warren Buffet’s holding company, Berkshire Hathaway, has set its sights on getting 100 percent of its electricity from wind power by 2020.
With the recent report by a United Nations scientific panel calling for immediate action to reduce greenhouse gas emissions, demand for renewable energy may continue to surge—and with it investment in renewable technologies.

enerMET v1.3.8 (beta): released

2018-10-19

Renewable energy, its useful and sustainable supply and consumption pose a significant challenge. Many stakeholders and as many interests are involved. Inconsistent approaches need to be aligned. The web-based application enerMET seeks to foster the integration of renewable energy in populated areas by providing comprehensive and concise information by analysing relevant data sources. In the present release of enerMET (version 1.3.8beta, visit: http://enerMET-data.blogspot.ch) a new extension jSOLAR.js has been included. It represents a very useful GIS-Add-on to enerMET linking present weather data (weather data are updated in intervals of 10') and geographical energy information. This new extension draws on a development by the Swiss Federal Office of Energy (SFOE): http://www.sonnendach.ch. In the current release of enerMET the extension jSOLAR.js covers Switzerland.

Along with the implementation of the new extension various minor adjustments have been made in order to make enerMET more user friendly. In addition, the help documentation was expanded.